Vulkane

(+ interaktiver Vulkanausbruch)





Ohne Vulkane gäbe es kein Leben auf dieser Erde. Etwa 1.500 Vulkane sind zur Zeit aktiv und ca. 50 brechen jedes Jahr aus, die anderen "schlafen". Diese Ruhephasen können Hunderte oder Tausende von Jahren dauern. Das Bedrohliche daran: Je länger der Schlaf dauert, desto gewaltiger ist das Erwachen.
Der stärkste Ausbruch in den letzten 20.000 Jahren war der des Tambora in Indonesien im Jahr 1815. Allein in Süd-Ost-Asien starben 120.000 Menschen, doch auch Europa und Amerika litten unter den Folgen. Denn der Ausbruch des Tambora hatte eine tiefgreifende Wirkung auf das weltweite Klima:
Die gewaltige Explosion schleuderte riesige Mengen Schwefel in die Stratosphäre, wo sich die Schwefelteilchen unaufhaltsam über den ganzen Globus ausbreiteten und das Sonnenlicht reflektierten. Als Folge wurde es spürbar kälter. Einige Jahre blieb der Schwefel in der Stratosphäre, bis er durch die Schwerkraft nach und nach wieder auf die Erde absank. In Mitteleuropa fielen im Sommer 1816 Großteile der Ernten aus und weil viele Pferde mangels Futter verhungerten, brach das damalige Verkehrssystem zusammen.
Immerhin beflügelte das den Freiherrn Karl Drais 1817 zur Entwicklung des Fahrradprinzips



Hier könnt ihr am interaktiven Vulkan ausprobieren, wie unterschiedliche Bedingungen zu unterschiedlich starken Ausbrüchen führen. Die eingebettete Flash-Animation stammt aus der von uns sehr empfohlenen Wissenschaftssendung "Quarks & Co".

Vulkane und Erdbeben

Glühendheiße Lavaströme, gewaltige Erdstöße und sprudelnde Geysire – was aus dem Inneren der Erde kommt, ist voller Geheimnisse. Mit beeindruckenden 3D-Bildern nimmt das Sachbuch die Leser mit bis zum feurigen Kern unseres Planeten, zeigt die unterschiedlichen Schichten, fasst den aktuellen Forschungsstand zusammen und berichtet von den größten und folgenreichsten Vulkanausbrüchen und Erdbeben in der Geschichte, wie z.B. der Ausbruch des Vesuv 79 n. Chr., bei dem die Städte Pompeji und Herculaneum zerstört wurden, oder die Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean 2004.